Triumph zeigt die Tiger Explorer 1200 von 2012
Triumph hat seine Tiger Explorer 1200 vorgestellt, die 2012 der Star im Trail-Segment werden soll. Alle offenen Fragen werden bald auf der EICMA geklärt.
Im Laufe dieses Jahres konnten wir beobachten, wie die englische Fabrik ihre Tiger 800 und 800 XC nach Strich und Faden ausgereizt hat. Nun scheint es jedoch, dass sich ihre Anstrengungen auf eine neue Motorradreihe konzentrieren werden, darunter die Triumph Tiger Explorer 1200.
Ein Motorrad, das, wie der Name schon sagt, an Erkundung und Abenteuer erinnert. Ziel ist es, der fantastischen BMW R 1200 GS, wahrscheinlich das beliebteste Motorrad im Bereich Straße-Gelände, auch Trail genannt, Marktanteile abzujagen.
Ein Motorradtyp wie die Explorer ist für die Marke keine Neuheit: Schon 2006 brachte sie die Tiger 1050 auf den Markt, die nun offenbar durch die neue Tiger Explorer 1200 ersetzt wird, zusammen mit der Tiger 1050 2012. Diese fünf Jahre ohne Erneuerung waren lang, und vielleicht hat sie dabei viel Boden verloren, auch wenn das noch abzuwarten bleibt.
Vorerst sind viele Daten noch unbekannt, denn die offizielle Präsentation soll auf dem kommenden Motorradsalon in Mailand, der EICMA, stattfinden. Daher berichten wir Ihnen nun, was wir bereits wissen.
Beginnen wir mit dem Motor: Er ist ein Dreizylinder (das Markenzeichen der Marke, um es mit einer Tautologie zu sagen) mit 1200 cm³, dessen Leistung über einen Kardanantrieb auf das Hinterrad übertragen wird. Zur Steuerung der Leistung verfügt er über ein Ride-by-Wire-System, eine Neuerung für diese Marke, sodass man abwarten muss, wie gut oder schlecht es funktioniert. Weitere „Extras“, deren offizielle Bestätigung noch aussteht, wie ABS und Traktionskontrolle, sollen zwar erhältlich sein, aber als Zubehör.
Um den großen Motor zu tragen, hat man sich für einen Rohrrahmen aus Stahl entschieden, dessen Design die Linien der britischen Ingenieurskunst bewahrt. An diesem Rahmen ist direkt der ebenfalls rohrförmige Hilfsrahmen angeschweißt, an dem vor allem die Halterungen am Heck zur Befestigung von Koffern auffallen. Für die Federung wurden vorne Upside-down-Gabeln gewählt, ein klarer Pluspunkt, und das Hinterrad wird von einer Einarmschwinge geführt.
Die Felgen mit „kleinem“ Durchmesser (so klein sind sie gar nicht) eignen sich perfekt für den Straßeneinsatz. Ergänzend sei gesagt, dass das Vorderrad 19 Zoll und das Hinterrad 17 Zoll misst. Serienmäßig kommen Mischbereifungen zum Einsatz, zur Freude der Käufer.
Die Front zeigt einen doppelten polyedrischen Scheinwerfer und Kotflügel in Entenschnabelform, die in dieser Motorradklasse für echte Aufsehen sorgen.
Es bleiben nur noch zwei Themen: die Bremsen und das verfügbare Zubehör. Zunächst zur Bremsanlage: Vorne wie hinten sind einfache Bremsen verbaut, was etwas merkwürdig ist, da die Tiger 1050 von 2006 vorne bereits Radialbremszangen hatte. Im zweiten Punkt hat Triumph bereits enthüllt, dass es starre und halbstarre Koffer geben wird, verschiedene Sitzbänke mit veränderbarer Höhe sowie elektrische und beheizbare Zubehörteile, sodass jeder seine Tiger Explorer ganz nach seinem Geschmack gestalten kann.
Fotos | Asphalt&Rubber








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