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(ZURÜCKGEZOGEN von der FIM) Márquez wird von der Rennleitung sanktioniert

Schließlich hat die FIM entschieden, die Strafe gegen Marc Márquez zurückzunehmen, wodurch er nach dem Einspruch gegen die Entscheidung der Rennleitung wieder den 3. Platz und die 16 Punkte erhält.

Vor kurzem haben wir euch noch die Strafe der Rennleitung für den Moto2-Weltmeisterschaftsfahrer Marc Márquez wegen seiner Berührung mit Pol Espargaró beim fünften Lauf der Meisterschaft mitgeteilt, der heute auf dem Circuit de Catalunya ausgetragen wurde. Nun hat sich die Lage erneut geändert: Innerhalb einer Stunde war Márquez auf der katalanischen Strecke zunächst Dritter und dann Vierundzwanzigster in der Gesamtwertung des Rennens.

Nachdem dem Team CatalunyaCaixa von Emilio Alzamora die Strafe mitgeteilt worden war, legte dieses Einspruch gegen die Entscheidung beim Internationalen Motorradsportverband ein, der schließlich entschieden hat, die Strafe gegen Márquez zurückzunehmen. Er erhält daher den Podiumsplatz auf dem Circuit de Catalunya und die 16 Punkte zurück.Die FIM-Stewards haben entschieden, dass es sich um keine strafbare Situation handelt, und deshalb die verhängte Strafe der Rennleitung vom 93. Lauf aufgehoben. Damit ist alles wieder so, wie es vor der Mitteilung über die Strafe war.

  • STRAFE AUFGEHOBEN.

Nach dem Moto2-Rennen, in dem drei Runden vor Schluss sahen wir, wie Marc Márquez und Pol Espargaró sich berührten, wobei der Fahrer aus Granollers am stärksten benachteiligt wurde, als er stürzte und sich ordentlich verletzte, wurde uns schon mitgeteilt, dass der Zwischenfall nach dem Ende des MotoGP-Rennens von der Rennleitung untersucht werde, wobei beide Fahrer befragt würden.

Alles geschah als noch 3 Runden bis zum Ende des Rennens zu fahren waren. Ianonne, Luthi, Márquez und Espargaró kämpften um den Sieg, als Márquez beim starken Bremsen in einer Kurve die Kontrolle über sein Motorrad verlor und den Sturz in letzter Sekunde durch Abstützen auf seinen Ellbogen abwenden konnte. Beim Wiedereinlenken in die Kurvenlinie traf er auf Pol, der seine Linie fortsetzte und versuchte, den Fehler von Marc auszunutzen, um sich auf den dritten Platz vorzuschieben.

Márquez, direkt nach der Ankunft im Parc fermé, als er den dritten Platz im Ziel belegte, erklärte gegenüber dem Fernsehen, dass er der Meinung sei, nicht für den Sturz verantwortlich zu sein, da er von Pol, der hinter ihm fuhr, getroffen worden sei, entschuldigte sich aber trotzdem öffentlich für die Aktion. Espargaró hat nach dem Besuch in der Klinik lieber keine Stellungnahme abgegeben und sich für seinen Termin mit den Kommissaren aufgespart.

Kurz nach dem Treffen beider Parteien mit der Rennleitung wurde die Strafe von einer Minute für Marc Márquez verkündet, wegen Verstoßes gegen Artikel 1.21.2 des Reglements der Motorrad-Weltmeisterschaft „…das Fahren, das die übrigen Fahrer gefährdet…“. Außerdem muss man sagen, dass Márquez bereits für die Aktion in Katar gegen Thomas Luthi verwarnt worden war, weshalb jede Aktion des Fahrers aus Cervera genauestens beobachtet werden würde.

Diese Strafe von einer Minute, die vielleicht übertrieben ist, ergibt nur dann Sinn, wenn das Ziel war, dass Márquez im Rennen keine Punkte erhält, da er auf diese Weise den 23. Platz in der Endwertung belegt und damit dieselbe Punktzahl wie Pol Espargaró erreicht. Das heißt, keine. Jeder von uns kann diese einzelne Aktion unterschiedlich interpretieren, aber in einer so ausgeglichenen Klasse wie Moto2 könnten wir von nun an viele Strafen sehen, und die endgültige Platzierung des Rennens Stunden nach dessen Ende erfahren.

Unter den Fahrern, die die Aktion von Márquez und Espargaró bewertet haben, stechen Casey Stoner hervor, der über Twitter sagte: „Ich kann nicht glauben, dass Márquez mit einer Minute bestraft wurde. Ein weiterer Grund, warum diese Meisterschaft einen Wandel braucht. Ich habe weitaus schlimmere Aktionen gesehen.“ Auch Valentino Rossi kommentierte in seiner Pressekonferenz: „Márquez trifft keine Schuld. Pol hatte an dieser Stelle keinen Platz.“

Ich denke, wie ich schon sagte, hat jeder von uns seine eigene Meinung darüber, wie wir den Zwischenfall gesehen haben, und nach dem, was ich jetzt in der Timeline meines Twitter-Accounts lese, ist die Debatte sehr hitzig, mit radikal unterschiedlichen Positionen, je nachdem, wer sie vertritt. Wir werden sehen, welche Folgen das in Zukunft hat, denn zweifellos ist die Sache damit noch nicht zu Ende.

Tito Rabat steigt auf den dritten Podiumsplatz auf und erreicht damit seinen ersten der Saison. Was die Spanier betrifft, erzielt Nico Terol 2 Punkte als 14., und der eindeutig Begünstigte ist Jordi Torres, der als 15. einen Punkt gewinnt, bei seinem Einsatz als Ersatz für Simeon im Team Tech3.

Fotos | motogp.com

DG

David Gómez

Hola a todos, me llamo David, tengo 36 años y soy de Madrid. Siempre me han gustado las motos y todo lo que huele a gasolina. Estoy enganchado al nitrógeno embotellado para emular a los peces en el mar y a las emociones fuertes al aire libre. Aprendiz de fotógrafo deportivo.

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4 Kommentare

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  2. ¡¡buuffff,creo que en esto va a ser dificil ponernos todos deacuerdo!!. yo lo veo como un lance de carrera sin mas. Marc no tiene ojos en la espalda ni retrovisores y no pudo ver llegar a POL .pero si lo pienso detenidamente no se si estuviesemos hablando de un piloto extranjero si diria lo mismo,el ivapor fuera de la trazada y se metió hacia el interior de la curva sin pensar que podía venir alguien,y desde luego pol se cayó por su culpa,eso está claro. Total que estoy hecho un lio.No me atrevería a decir si culpable o inocente. Solo espero que este incidente no deteriore la relación entre los dos pilotos ni entre sus equipos.

    1. Hola Francisco Javier,
      Pues estoy bastante de acuerdo, es complicado, pero creo que es un lance de carrera, lo que pasa es que ha cogido tal magnitud que te replanteas si es sólo eso o ha habido alguna cosa más. Para mi es lance de carrera, pero el problema que ha habido en este caso es que Dirección de carrera tomó una decisión a una hora, y a los 45 minutos ya se había rectificado esa decisión por la FIM, así que no se puede marear la perdiz de esta manera.

      Al igual que tú, lo que más deseo es que esto no afecte a los pilotos más allá de la competición, pero me parece que es un poco tarde…

      Saludos y gracias por comentar.

🇩🇪 DE